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Flüchtlinge

Wie bereits aus den Medien entnommen, ist mit einer noch größeren Zuweisung an Asylsuchenden zu rechnen. Die Unterbringung wird sich daher in naher Zukunft nicht mehr auf die Gemeinden Süderbrarup und Brebel beschränken können. Die Unterbringung in den Gemeinden des Amtes wird uns vor weitere Herausforderungen stellen, so dass wir auf weitere Hilfe angewiesen sind.

Im Amtsgebiet Süderbrarup befinden sich derzeit 167 Flüchtlinge.

Gerne nehmen wir Ideen, Vorschläge oder Anregungen für eine bessere Integration der Flüchtlinge entgegen. Wenden Sie sich hierfür einfach an das Ordnungsamt Süderbrarup oder an das Familienzentrum Süderbrarup.

 

Es wird dringend benötigt:

  • Wohnungen und Häuser (zur Miete)

  • funktionsfähige Fahrräder (+ Helme)

  • gut erhaltene Winterbekleidung

 

Stand: 09.12.2015

 

 

 

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Besuch aus Berlin

 

Am 9.03.16 hat Frau Luise Amtsberg das Familienzentrum in Süderbrarup besucht.

Frau Amtsberg ist flüchtlingspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Zu ihren Themenschwerpunkten gehört die Asyl- u. europäische Flüchtlingspolitik.

In einer 12 köpfigen Runde aus Trägerschaft, Amt, Gemeinde und Personen der aktiven Flüchtlingshilfe wurde aufgezeigt, welches Netzwerk in und um Süderbrarup innerhalb der letzten 18 Monate entstanden ist. Ein Kreis aus ehrenamtlichen Paten, die Asylbewerber in der Alltagsbewältigung unterstützen, Personen die Freizeitangebote und Sprachkurse durchführen, AWO , DRK und Kirchengemeinde, die Jugendsozialarbeit und eine Steuergruppe, die vielfältige Aufgaben koordiniert. Anerkennend wurde das große und gut strukturierte Engagement für die derzeit 216 dezentral untergebrachten Flüchtlinge von Frau Amtsberg gewürdigt.

Durch die Schilderungen aus den Patenschaften und an Beispielen aus dem Behördendschungel wurde deutlich, wo dringend Hilfe aus Bund und Land benötig wird. Mit einem Katalog an Verbesserungsvorschlägen im Gepäck, hat Frau Amtsberg ihre Unterstützung zugesagt.

Neben den Aufgaben in der Flüchtlingshilfe gab es auch Gelegenheit über andere, ebenfalls wichtige soziale Aufgaben vor Ort zu sprechen.

So wurden die momentanen Schwerpunkte in der Arbeit des Familienzentrums benannt und die gute örtliche Vernetzung mit anderen Anbietern als Basis für das Hand in Hand arbeiten betont.

Abschließend haben wir die Chancen des in 2017 an den Start gehenden Bildungs-Campus diskutiert. Eine Schule, die aufgrund ihres inklusiven und innovativen Konzeptes Modellcharakter hat.

Wenn Sie Interesse haben in der Flüchtlingshilfe oder in anderen Bereichen des Amtes oder der Gemeinde mitzuwirken, freuen wir uns über Ihren Anruf. (Familienzentrum Süderbrarup 04641/929222)

 

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Ein Dankeschön für die Flüchtlingshelfer im Amt Süderbrarup

 

Zu einem Grillabend hat das Amt Süderbrarup die fast 60 ehrenamtlichen Helfer eingeladen, die sich seit knapp 2 Jahren für Neubürger aus fremden Kulturen einsetzen. Der 2. stellvertretende Amtsvorsteher Herr Buch überreichte den Anwesenden eine Anstecknadel des Landes Schleswig-Holstein mit einer Grußkarte “Schleswig-Holstein hilft“, unterzeichnet von Herrn Ministerpräsident Albig.

Herr Buch betonte die ungebrochene Bereitschaft zu helfen. „Ohne die Unterstützung aus der Bevölkerung kann eine Integration nicht gelingen.“

Im Amt leben derzeit 231 Flüchtlinge, davon 154 in Süderbrarup und 77 in den umliegenden Dörfern.

Nachdem wir in 2015 einen sehr großen Zustrom an Flüchtlingen hatten, waren es in 2016 bisher 41 Personen.

Die Flüchtlingspaten halfen zu Beginn ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Alltagsbewältigung, mittlerweile haben sich die Schwerpunkte in der Begleitung verändert. Behördengänge, Kontakte zu Schulen, Kitas und die Suche nach Praktikums – Ausbildungs – o. Arbeitsplätzen nehmen momentan viel Raum ein.

Am 22. Juni folgten 20 Mitglieder des Wirtschaftsvereines Süderbrarup der Einladung des Amtes, um sich zu informieren. Was gibt es zu bedenken, wenn ein Betrieb einen Asylbewerber einstellen oder ihm einen Praktikumsplatz anbieten möchte?

Frau Hill und Herr Gerts von der Handwerkskammer Flensburg berichteten von gelungenen Beispielen. Ein Arbeitsplatz ist wichtig für die Integration, ermöglicht die Teilhabe und steigert das Zugehörigkeitsgefühl, dies gilt es zu unterstützen.

Um eventuelle Stolpersteine zu umgehen, bieten die Agentur für Arbeit, die Handwerkskammer und das Ordnungsamt ihre Unterstützung an.                                                                                                                                

Anfragen können direkt an das Ordnungsamt unter 04641/7810 gerichtet werden.

 

Annedore Rönnau