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Das Ohlsen-Haus, Treffpunkt für alle Brebeler

 

Die Schließung der Landgaststätten ging auch an der Gemeinde Brebel nicht unbemerkt vorbei. Gab es Anfang des 20. Jahrhunderts noch zwei Gaststätten in Brebel (s. Dorfchronik der Gemeinde Brebel), waren sie zur Jahrtausendwende beide verschwunden. Als Alternative bot sich der Bau eines Dorfgemeinschaftshauses mit integrierten Räumen für die Feuerwehr an. Ein geeigneter Platz wurde am westlichen Ortsausgang von Groß Brebel gefunden.

 

Bürgermeister Heinz-Georg Schmädecker nahm die Planung und deren Umsetzung engagiert in seine Hand. Er motivierte alle Brebeler zur tatkräftigen Mithilfe beim Bau. Wer nicht mit anpacken konnte, unterstützte den Bau mit Geldspenden oder kräftigen Mahlzeiten für die Helfer. 2001 wurde der Bau fertiggestellt. Die Kosten beliefen sich auf rund 325.000 Euro, die die Gemeinde mit Ausnahme eines kleinen Zuschusses aus der Feuerschutzsteuer selbst aufbrachte.

 

Seinen Namen bekam das Ohlsen-Haus nach drei bedeutenden Persönlichkeiten aus Brebel. Nicht nur der 1855 in Brebel geborene Maler Theodor Ohlsen, der von Angeln nach Chile auswanderte, wird auf diese Weise in Ehren gehalten, sondern auch der vor 140 Jahren erste hiesige Gemeindevorsteher namens Friedrich Ohlsen und der bis 1934 letzte Brebeler Gemeindevorsteher Willi Ohlsen.

 

Gemeindevertretung, Feuerwehr, Jagdgenossenschaft und auch der TSV Schleiharde haben im Ohlsen-Haus eine optimale Räumlichkeit für ihre Versammlungen und Feste gefunden. In dem für maximal 100 Personen geeigneten Saal können auch private Feiern von Brebeler Bürgern bzw. aus dem Amt Süderbrarup durchgeführt werden.

 

Ansprechpartner für Veranstaltungen ist Julia Neve, Telefon 04646 / 9905480.

 

Ohlsen-Haus