Allgemeine Information

Amtsvorsteherin:

Bürgermeisterin Heike Witt, Saustrup

stellv. Amtsvorsteher:

Bürgermeister Johannes-Peter Henningsen, Süderbrarup
Bürgermeister Hans Christian Green, Ekenis

Ltd. Verw.-Beamter:

OVR Peter Clausen

amtsangehörige Gemeinden:

Böel, Boren, Brebel, Dollrottfeld, Ekenis, Kiesby, Loit, Mohrkirch, Norderbrarup, Nottfeld, Rügge, Saustrup, Scheggerott, Steinfeld, Süderbrarup, Ulsnis, Wagersrott

Amtsausschuss:

insgesamt 21 Mitglieder (17 Bürgermeister aus allen amtsangehörigen Gemeinden, dazu 4 weitere Mitglieder aus den Gemeinden mit mehr als 1000 Einwohnern)

Einwohnerzahl insgesamt:

11.090

Gesamtfläche :

14.576 Hektar

größte Gemeinde und Amtssitz:

Süderbrarup mit rund 3.800 Einwohnern

Adresse:

Königstraße 5, 24392 Süderbrarup

Fernruf der Amtsverwaltung:

Telefon: 04641 / 78 – 0 (Durchwahlanlage)
Telefax: 04641 / 78 – 33

für Hauptamt, Kämmerei, Amtsvorsteher, Amtskasse, Schul- und Grundstücksverwaltung

04641 / 78 – 66
für Ordnungsamt, Standesamt, Einwohnermeldeamt und Personalamt

Öffnungszeiten:
Montag: 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr
Dienstag: 8 bis 12 Uhr
Mittwoch: geschlossen!
Donnerstag: 8 bis 12 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

E-Mail:

verwaltung@amt-suederbrarup.de

Bankverbindung:

Nord-Ostsee-Sparkasse
BLZ 217 500 00
Konto 70 032 198

Postbank Hamburg
BLZ 200 100 20
Konto 130 09 203

Schleswiger Volksbank eG
Volksbank Raiffeisenbank

BLZ 215 663 56
Konto 206 504

UniCredit Bank AG
BLZ 200 300 00
Konto 63 332 403

Im Jahre 1970 ist das heutige Amt Süderbrarup entstanden, damals mit 22 Gemeinden und annähernd 11.000 Einwohnern. Die Zahl der Gemeinden ist durch einige Zusammenschlüsse auf jetzt 17 gesunken.

Der verwaltungsmäßigen Neugliederung folgte als gemeinsamer Schritt der im Amt zusammengeschlossenen Gemeinden die Bildung eines Planungsverbandes. Ende 1970 wurde dieser Verband gegründet und als Modellvorhaben vom Land gefördert. Fachleute der Deutschen Bauernsiedlung erarbeiteten im Auftrage des Planungsverbandes eine Strukturanalyse und machten Entwicklungsvorschläge für den Zentralort/Unterzentrum Süderbrarup und seinen Nahbereich. Es folgte nach Abstimmung mit allen Gemeinden die Aufstellung eines gemeinsamen Flächennutzungsplanes, der die Zielvorstellungen und die Entwicklungstendenzen des gesamten Amtsbezirkes planerisch zusammenfasste. Ergänzend ist darüber hinaus ein gemeinsamer Landschaftsplan aufgestellt worden. Auf der Grundlage dieses gemeinsamen Flächennutzungsplanes sind Bebauungspläne entstanden, die einer Reihe von Gemeinden neue Chancen für die Förderung der privaten Bautätigkeit und für die Schaffung von Infrastruktur-Einrichtungen eröffneten. Neben den Bebauungsplänen für das Unterzentrum Süderbrarup gibt es heute rechtsverbindliche Bebauungspläne auch für einige Umlandgemeinden. Im Rahmen der Erstellung einer ländlichen Struktur- und Entwicklungsanalyse wurde für die Gemeinden des Amtes Süderbrarup die zukünftige Weiterentwicklung durch Ausarbeitung und Umsetzung von Projekten untersucht bzw. realisiert. Auf Grundlage der ländlichen Struktur- und Entwicklungsanalyse haben sich danach bislang 11 Gemeinden entschlossen, über das Amt eine Dorfentwicklungsplanung durchzuführen. Weiterhin beteiligen sich 8 Gemeinden an der Förderung und Entwicklung des ländlichen Raumes über das EU-Programm Gemeinschaftsinitiative LEADER +.

Im schulischen Bereich gab es bereits seit Jahrzehnten eine enge Zusammenarbeit aller Gemeinden des jetzigen Amtes Süderbrarup durch eine gemeinsame Trägerschaft für die Realschule. Das Amt ist heute Träger der Grundschulen im Nahbereich mit Schulstandorten in Steinfeld, Boren, Norderbrarup und Mohrkirch und der Schuleinrichtungen (Grundschule, Hauptschule mit Förderzentrum sowie Realschule als Schulzentrum mit offener Ganztagsschule) in Süderbrarup. Außerdem gibt es in Süderbrarup eine Sonderschule für Geistigbehinderte sowie ein Jugendaufbauwerk in der Trägerschaft des Kreises Schleswig-Flensburg.

In der Regie des Amtes als Schulträger ist in Süderbrarup ein Schul- und Sportzentrum entstanden. Neben Gebäuden für Realschule und Hauptschule mit Förderschule für Lernbehinderte gehören zu diesem Schulzentrum eine Sporthalle, Tennisplätze, Trainings-Spielfelder und ein Fußballstadion. Das fast 7 ha große Schul- und Sportzentrum wird ergänzt durch ein beheiztes Freibad, das in unmittelbarer Nachbarschaft von der Gemeinde Süderbrarup errichtet wurde.

Im Amt Süderbrarup ist ein reges Vereinsleben zu verzeichnen. Neben dem Turn- und Spielverein in Süderbrarup mit etwa tausend Mitgliedern gibt es rührige Sportvereine auch in den Nachbargemeinden. Es sind dort zum Teil auch einige Sportstätten entstanden, z.B. Turnhallen und Sportplätze in Steinfeld, Mohrkirch und Boren, eine Schießsportanlage und ein Sportfeld in Mohrkirch, ferner Sportplätze in Böel und Brebel sowie ein Dorfplatz in Norderbrarup.

Im sozialen Bereich besonders zu erwähnen ist neben der Arbeit freier Wohlfahrtsverbände die im gesamten Amtsbereich tätige ambulante Pflege Angeln. Das Diakonische Amt als Einrichtung des Kirchenkreises Angeln mit einer Heilpädagogischen Tagesstätte für behinderte Kinder und vielseitigen Einrichtungen für soziale Betreuung ist als Modell auf Landesebene anerkannt.

Ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist nach der Gründung des Touristikvereins „Schleidörfer“  in der Organisationsgemeinschaft mit der Schlei-Ostsee GmbH durch die zunehmende Touristik entstanden. „Urlaub auf dem Lande, Erholung an  Schlei und Ostsee“ – unter diesem Begriff ist mit steigendem Erfolg für diesen Raum geworben und von privater und öffentlicher Seite für die Verbesserung der Ferienunterkünfte und Freizeiteinrichtungen investiert worden. Seit 1988 hat der Touristikverein in unmittelbarer Nachbarschaft der Amtsverwaltung ein Informationsgebäude (Tourist-Info).